Im Rahmen der Anmeldung zum Schüler*innenwettbewerb „Beste 9.“ entstand an unserer Schule eine besondere Idee: Ein Projekttag mit den Vorschulkindern der benachbarten KiTa Goyastraße. Ziel war es, Kinder spielerisch auf den Schulstart vorzubereiten, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und mögliche Ängste vor dem neuen Lebensabschnitt abzubauen.
Die Initiative ging von Schülerinnen und Schülern aus, die bereits Erfahrungen im Umgang mit jüngeren Kindern gesammelt hatten – sei es durch Schülerpraktika in Kitas und Grundschulen, durch ihr Engagement als Nachwuchstrainer in Sportvereinen oder durch den Alltag mit jüngeren Geschwistern. Schnell war klar: Ein gemeinsames Projekt bietet die perfekte Gelegenheit, diese Erfahrungen sinnvoll einzubringen.
Unter dem Motto „Bereit für die Schule“ entwickelte die Klasse 9d ein abwechslungsreiches Stationsprogramm, das unterschiedliche Kompetenzen der Vorschulkinder ansprach und mit Bewegung verband. Dazu gehörten Stationen wie „Spurenprofis“, eine Fußball-Station, die ABC-Station, „Ranzen packen“, Zahlengeschnüre sowie ein Ernährungsmemory. Ergänzt wurde das Programm durch eine gemeinsame Erwärmung zu einem fröhlichen Kinderlied.
Alle Stationen waren als kleine Wettbewerbe angelegt. Jedes Kind erhielt eine Stempelkarte, auf der die erfolgreich absolvierten Aufgaben festgehalten wurden. Dabei stand jedoch nicht der Wettbewerbsgedanke im Vordergrund, sondern die Freude an Bewegung, das gemeinsame Lernen und das Erfolgserlebnis.
Die Vorbereitung des Projekts war ein Gemeinschaftswerk: Alle 26 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d waren beteiligt. In verschiedenen Unterrichtsformaten, insbesondere im Fach WTH sowie in enger Zusammenarbeit mit der Klassenleiterin Frau Stöcker, wurden die Stationen geplant, Materialien erstellt und Abläufe organisiert.
Der Projekttag war ein voller Erfolg. Die Vorschulkinder waren neugierig und aufgeregt, meisterten die Stationen jedoch mit großer Begeisterung und Engagement. Gleichzeitig konnten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungen im sozialen Miteinander sammeln, Verantwortung übernehmen und ihre eigenen Fähigkeiten weiterentwickeln. Besonders wichtig war allen Beteiligten der Gedanke des gegenseitigen Lernens: Die jüngeren Kinder profitierten von der Unterstützung der „Großen“, während die Neuntklässler ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen stärken konnten.
Mit ihrem Engagement leistet die Klasse nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Vorbereitung der Kinder auf die Schule, sondern zeigt auch eindrucksvoll, was Teamarbeit, Verantwortung und soziale Kompetenz bewirken können. Vielleicht wird dieses Projekt sogar mit einem Preisgeld der IHK zu Leipzig im Rahmen des Wettbewerbs „Beste 9.“ gewürdigt – verdient hätte es die Klasse allemal.
Danke für diese tolle Aktion!









