Am letzten Tag sind wir alle mit unseren Gastgebern aus Riga und unseren Koffern zur Schule gefahren.
Wir stellten die Koffer in einem Klassenzimmer ab, wo wir uns immer trafen, und machten unsere Präsentationen in einem anderen Computerraum über unseren Lieblingsfeiertag fertig.
Anschließend erzählte jedes Grüppchen etwas über den Feiertag, der Ihnen gefiel. Es gab viele Feiertage die präsentiert wurden, wie zum Beispiel: Nikolaustag, Weihnachten, Silvester, Geburtstag, usw.
Das Besondere lag jedoch darin, dass die lettischen Kinder ihre Präsentation auf deutsch hielten, und die deutschen Kinder dementsprechend auf russisch. Jeder hatte hier und da ein paar Schwierigkeiten, aber trotzdem war es sehr gut.
Nachdem alle ihre Vorträge fertig gehalten hatten, gab es Mittagessen, worauf sich alle sehr freuten.
Als dann alle mit Essen fertig waren und ihre Rucksäcke hatten, konnten wir auch schon los zum Bus und in die Stadt fahren. Wir durften alleine mit unseren lettischen Partnern, die ich mittlerweile schon als Freunde angesehen habe, in der Stadt spazieren und einkaufen gehen. Es war toll, am letzten Tag noch ein bisschen alleine mit den lettischen Freunden Zeit zu verbringen, denn die Tage davor waren sie die meiste Zeit über im Unterricht.
Als wir dann mit dem Bus in der Schule zurück waren, trafen sich alle in einem großen Raum wo alles schon mit Kuchen und Tee serviert war. Unsere Lehrer und die Lehrer aus Riga tauschten nette Worte und schenkten einander Geschenke. Die lettische Lehrerin machte Musik an und alle sangen mit Freude mit.
Alle Kinder bekamen ein Zertifikat, auf dem bestätigt wurde dass wir an dem Projekt teilgenommen haben und von den deutschen Kindern bekam jeder einen Beutel mit Geschenken, wofür wir sehr dankbar waren.
Danach war das Tee trinken mit Kuchen essen an der Reihe. Es war sehr entspannt und schön das wir noch Zeit hatten mit unseren lettischen Freunden zu reden und mit ihnen zu lachen.
Der traurigste Teil…. die Verabschiedung.
Als alle deutschen Kinder ihre Koffer in den Bus Richtung Flughafen gebracht hatten, verabschiedeten wir uns von den lettischen Kindern und Lehrern mit vielen Umarmungen und Tränen in den Augen.
Wir fuhren also los und am Flughafen angekommen, mussten wir direkt zur Passkontrolle. Nach Stunden saßen wir dann endlich im Flugzeug und konnten beruhigt los fliegen. Von Berlin aus fuhren wir noch mit dem Zug nach Leipzig und wurden anschließend von unseren Eltern begrüßt und nach Hause gefahren.
Alexandra Beifuß